Die flexible Trockenbau-Klimadecke

    RAUM-K FLEX

    Ohne große Vorplanung in den Raum eingepasst

    Dieses Trockenbausystem kann auf jede Rohdecke montiert werden und passt sich mit geringem Planungsaufwand jedem Grundriss an. Es eignet sich gleichermaßen für den Neubau wie für die Sanierung und es kann sowohl abgehängt als auch direkt montiert werden – ab nur drei Zentimeter Aufbauhöhe. Kurzum: Es bietet maximale Flexibilität und realisiert dadurch in jedem Raum eine hohe Belegungsdichte. Das wiederum bewirkt eine hohe Leistung und Effizienz.

    RAUM-K FLEX im Gesamtsystem

    Vorteile

    Für jeden Raum geeignet

    Ist die Klimadecke Raum-K Flex für Ihre Immobilie geeignet? Da sind wir äußerst zuversichtlich, denn das patentierte ­Trockenbau-System passt sich flexibel jedem Grundriss an. Es kann selbst an Dachschrägen und zwischen Holzbalken verlegt werden. Und es spielt auch keine Rolle, ob die Roh­decke aus Beton oder Holz besteht.
    Je nach Bedarf lässt sich diese Klimadecke direkt montieren, wodurch die Raumhöhe nur um drei Zentimeter herabgesetzt wird. Oder sie wird abgehängt, um Raum für die Haustechnik zu schaffen.

    Vollflächige Belegung

    Das flexible Trockenbausystem aktiviert in jedem noch so ­verwinkelten Raum die gesamte Deckenfläche. Dadurch ­erzielt die Klimadecke die gleiche Leistung bereits mit ­geringeren Vorlauftemperaturen.
    Im Endeffekt steigt dadurch die Energieeffizienz und das System harmoniert besonders gut mit Wärmepumpen.

    Ohne Vorplanung ab Lager lieferbar

    Andere Deckensysteme – seien es vorgefertigte Kassetten, Registerdecken oder Beton-Halbfertigteile – müssen präzise ­vorgefertigt ­werden und erfordern aufwendige Planung. Das bedeutet relativ lange Lieferzeiten.
    Dagegen sind die Profile von Raum-K Flex jederzeit verfügbar und werden einfach vor Ort eingepasst.

    Perforierte Gipskartonplatten verbessern die Raumakustik

    Welchen Einfluss die Raumakustik auf das Wohlbefinden hat, erleben wir vor allem in Räumen, die akustisch nicht für ihre Nutzung geeignet sind.

    Wenn zum Beispiel Stimmen in einem Konferenzraum zu lange nachhallen, werden sie schwer ver­standen. Das Zuhören beansprucht dann bereits einen großen Teil der Konzentration und der Kopf ist nicht mehr richtig frei, um die Informationen zu verarbeiten.

    Störfaktor Nachhall

    Eine offene Bauweise und reduzierte Möblierung erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und auch schallharte Materialien wie Marmor und Beton liegen im Trend. Beides verstärkt jedoch den Hall im Raum.

    Diesem Effekt sollte man mit akustisch wirksamen Oberflächen entgegenwirken, um ein angenehmes und produktives Raumklima zu bewahren.

    Schlechte Akustik macht krank

    Am Arbeitsplatz und zu Hause kann ungeeignete Akustik so zur Dauerbelastung werden. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik ermittelte die akustische Reizüberflutung als wesentlichen Stressfaktor am Arbeitsplatz: Sie führe zu mehr Fehlern, Unzufriedenheit und erhöhtem Krankenstand. Mit anderen Worten: Akustisch ­optimierte Räume steigern die Produktivität und das Wohlbefinden der Menschen.

    Optimierung der Raumakustik

    Je nach Raumnutzung ist eine andere Hörsamkeit erstrebenswert: Sprachverständlichkeit verlangt zum Beispiel kürzere Nachhallzeiten als die Darbietung von Musik, welche dem Hörer ein räumliches Klangbild bieten möchte. Wie ein Raum klingt, wird zunächst durch seine Architektur und Innenausstattung bestimmt. Entspricht seine Akustik nicht der Nutzung, kann sie verändert werden – zum Beispiel durch perforierte Gipskartonplatten.

    Technische Daten und Montagevarianten

    Flex – Technische Daten

    • Aktivierbare Fläche: 100 %
    • Aufbauhöhe: ab 30 mm
    • Reaktionszeit: 15 Minuten
    • Brandschutz: bis F90
    • Akustik-Optimierung: Lochdecke oder Ringabsorber
    • Heizleistung 1 : 75,00 W/m² in Anlehnung an DIN EN 14037 | Δt 15 K
    • Kühlleistung 1,2 : 75,00 W/m² in Anlehnung an DIN EN 14240 | Δt 10 K

    1 Höhere Leistungen (z. B. Heizung über 120 W/m² und Kühlung über 90 W/m²) sind möglich und abhängig von Bauform, Materialauswahl, Systemtemperatur, Rohrabstand und Δt zur Raumtemperatur.

    2 Um die volle Kühlleistung abzurufen und dabei Tauwasser auszuschließen, muss man der Raumluft Feuchtigkeit entziehen. Zur Entfeuchtung genügt die ohnehin meist installierte Lüftungsanlage für den hygienischen Mindestluftwechsel.

    Direkte Montage

    Direkt auf die Rohdecke montiert

    Die Montage der Wärmeleitprofile erfolgt normal auf eine Konterlattung oder Tragprofile, um mit weniger Bohrlöchern ­auszukommen. Wenn es um jeden Millimeter geht, können die Wärmeleitprofile auch direkt an die Decke montiert werden.
    In diesem Fall beträgt die Aufbauhöhe nur 30 mm inklusive Beplankung – oder 20 mm ohne Beplankung. Die Rohre werden einfach in die Sicke der Wärmeleitprofile gedrückt.

    Direktmontage auf Konterlattung

    Die Wärmeleitprofile sind hier auf eine Konterlattung montiert. Rohre werden einfach in die Sicke der Profile gedrückt.

    Montage ohne Beplankung

    In Lagerräumen oder Produktionshallen können die Profile auch offen an die Decke montiert werden – ohne die übliche ­Beplankung mit Gipskarton oder Gipsfaserplatten. Das reduziert die Aufbauhöhe auf zwei Zentimeter, senkt die Kosten und steigert die Leistung.

    Direkte Montage – Aufbau

    1. Decke (Holz, Beton…)
    2. Tragprofil oder Konterlattung
    3. Wärmeleitprofil mit integrierter Heiz- / Kühlleitung
    4. Unterdecke: Gipskarton- oder Gipsfaserplatten

    Abgehängte Montage

    Deckenhohlraum für Haustechnik

    Die Klimadecke kann beliebig tief abgehängt werden. Eine tiefe Abhängung schafft Raum für die Haustechnik, aber auch eine geringfügige Abhängung kann manchmal sinnvoll sein, um zum Beispiel Unebenheiten der Rohdecke auszugleichen.

    Deckenabhängung Roma KG

    Im Vordergrund sieht man die abgehängten Tragprofile für die entstehende Klimadecke der Roma KG. Im Hintergrund sind darauf bereits Wärmeleitprofile montiert und Rohre in deren Sicke befestigt.

    Perfekt eingepasst

    Die abgehängte Klimadecke für die WU-Wien wurde vor Ort präzise auf die komplexe Geome­trie der ­Decke zugeschnitten und erzielt so eine ­Belegungsdichte, die mit ­vorgefertigten Kassetten nicht möglich wäre.

    Abgehängte Montage – Aufbau

    1. Decke (Holz, Beton…)
    2. Tragprofil
    3. Wärmeleitprofil mit integrierter Heiz- / Kühlleitung
    4. Unterdecke: Gipskarton- oder Gipsfaserplatten
    5. Abhängung nach Anforderung

    Montage im Dachgeschoss / an Balkendecken

    Originale oder neue Deckenuntersicht

    Die Profile können auf den Balken der Decke montiert werden oder sie werden dazwischen eingepasst. Je nachdem ob die Balken später sichtbar bleiben sollen.

    Montage an Dachschrägen

    Bei Satteldächern können die flexiblen Wärmeleitprofile auch Dachschrägen und Wände für den Heiz- und Kühlbetrieb ­aktivieren. Das ermöglicht eine hohe Belegungsdichte, um die Leistung und Effizienz zu steigern.

    Montage zwischen Holzbalken

    Werden die Wärmeleitprofile zwischen den Balken einer Decke montiert, stehen die Holzbalken auch nach der ­Beplankung noch sichtbar hervor. Das erhält die Raumhöhe und die originale Deckenuntersicht, was auch dem Denkmalschutz ­entgegenkommt. Alternativ können die Profile auch unter die Balken montiert werden, um diese zu verdecken.

    Montage im Dachgeschoss / an Balkendecken – Aufbau

    1. Dachbalken
    2. Dämmung
    3. Dampfsperre
    4. Tragprofil oder Konterlattung
    5. Wärmeleitprofil mit integrierter Heiz- / Kühlleitung
    6. Unterdecke (optional mit Brandschutz)

    Anwendungen

    Sanierung

    Beim Sanieren punktet das System Singular Flex durch seinen schlanken Aufbau und die flexible Montage, z. B. zwischen Holzbalken und an Dachschrägen. | mehr

    Neubau

    Ein Neubau kann durch Synergien mit der Klimadecke diverse Kosten optimieren. Hier sind einige Anregungen für Sparfüchse. | mehr

    Holzbau

    Im Holzbau kann eine Klimadecke die Materialkosten senken, den Baufortschritt beschleunigen und Feuchtigkeit vermeiden. Wie und warum erfahren Sie hier. | mehr

    Referenzen

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