Nachhaltigkeit

    Nachhaltig heizen und kühlen

    Erneuerbare Energie – jetzt oder nie

    “ Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels spürt.
    Und wir sind die letzte, die etwas dagegen tun kann.“

    Barack Obama
    2014 auf dem UN-Klimagipfel

    Die Verbrennung von Öl und Gas geht auf Kosten unseres Planeten. Das wissen wir natürlich schon seit langem, aber inzwischen spüren wir auch die ersten Folgen des Klimawandels. Wenn wir unseren CO2-Ausstoß jetzt nicht drastisch reduzieren, sind die Prognosen für das kommende Jahrhundert katastrophal. Auch in der Politik gewinnt das Thema immer mehr an Gewicht und fossile Technik wird schon bald nichts mehr wert sein.

    Die Zukunft gehört der erneuerbaren Energie und damit letztendlich auch der Decke. Denn egal ob Ökostrom oder Wärmepumpe: Nachhaltige ­Energieerzeugung harmoniert am besten mit den günstigen Vorlauftemperaturen einer Klimadecke.

    Die umweltfreundlichste Energie ist die gesparte

    Klimadecken senken den Heizwärmebedarf

    Klimadecken sind die einzigen Übergabesysteme, die mit nahezu 100 % Wärmestrahlung arbeiten: Sie vermeiden Konvektion und temperieren die Oberflächen.

    Darum muss bei einer Klimadecke auch der Heizwärmebedarf anders berechnet werden. Gemäß der DIN verringert sich der Heizwärmebedarf beim Einsatz von vollflächigen Klimadecken pauschal um 15 %. Dieser Wert ist noch sehr vorsichtig gewählt, denn Berechnungen nach anerkannter Regel der Technik ergeben oft einen bis zu 30 % verringerten Heizwärmebedarf, der sich auch in der Praxis bestätigt.

    Vergleich energetischer Aufwand

    Klimadecken machen mehr Umweltenergie nutzbar

    Eine Wärmepumpe arbeitet effizienter bei geringen Temperaturdifferenzen: Je weniger sie den Wasservorlauf aufheizen oder kühlen muss, desto höher ist ihre Leistungszahl (COP). Und je höher ihre Leistungszahl, desto mehr Wärme oder Kälte generiert sie aus dem Strom, den sie verbraucht.

    Unter guten Bedingungen verwandelt sie eine Kilowattstunde Strom in 4–6 Kilowattstunden Wärme oder Kälte, die sie der Umgebung entzieht. Die besten Voraussetzungen dafür bietet die Klimadecke, denn für ein behagliches Raumklima genügen ihr bereits minimale Temperaturdifferenzen. Somit vervielfach eine Klimadecke die emissionsfrei aus der Umwelt generierte Energie.

    Schimmelschutz und bessere Dämmeigenschaften

    Luft transportiert immer Feuchtigkeit – mal weniger und mal mehr. Problematisch wird es erst, wenn feuchte und warme Luft auf kalte Oberflächen trifft. Dann dringt Feuchtigkeit ins Mauerwerk und führt im schlimmsten Fall zu Stockflecken und Schimmel. Die Grundvoraussetzung für die Misere schafft jedes konvektive Heizsystem: Warme Luft bei kalten Hüllflächen.

    Eine Klimadecke dreht den Spieß um und packt das Problem bei der Wurzel: Durch den hohen Strahlungsanteil sind die Hüllflächen wärmer als die Luft. Selbst bei hoher Luftfeuchtigkeit dringt also kein Wasser in die Wand. Ganz im Gegenteil: Wenn kalte Luft auf warme Wände trifft, erwärmt sie sich daran und kann nun noch mehr Wasser aufnehmen. Das trocknet die Wände und schützt die Bausubstanz nachhaltig vor Schäden. Darüber hinaus verbessern trockenere Wände auch ihre Dämmwirkung und senken so den Energiebedarf.

    Das Raum-Klimasystem für die Wärmewende

    Klimadecken + Deckenspeicher + Photovoltaik + Wärmepumpe

    + Lüftungsanlage

    Die Wärmewende ist eine der tragenden Säulen des Klimaschutzes. Nur wenn es uns gelingt, ohne CO2-Emissionen zu heizen und zu kühlen, lässt sich der Klimawandel langfristig in den Griff bekommen. Wärme, Kälte und Strom sollten also regenerativ erzeugt und möglichst effizient genutzt werden. Genau das erzielt das Zusammenspiel der Komponenten im Raum-Klimasystem

    Der Alltag mit Gesamtsystem

    Während eine Familie Zeit bei der Arbeit und in der Schule verbringt, wird zu Hause kaum Energie benötigt. Die Sonne versorgt die PV-Anlage mit Energie, die den Batteriespeicher füllt und zusätzlich eine Wärme­pumpe antreibt. Diese wiederum liefert im Sommer Kühlwasser für die Klimadecke und speichert überschüssige Kälte im gedämmten Betonkern. Wenn nun abends alle wieder heimkommen, ist der Batteriespeicher voll, die Wohnung behaglich temperiert und Kälte für den nächsten Tag eingelagert.

    Im Winter, wenn der Strom der PV-Anlage dafür nicht ausreicht, bezieht die Familie zusätzlich Ökostrom aus dem öffentlichen Netz. Durch die Speichertechnik kann sie den Strom zu Zeiten beziehen, in denen er besonders günstig ist – zum Beispiel weil Wind- und Wasserkraft gerade einen Überschuss an Strom produzieren, der sonst keine Abnehmer findet. So füllt die Familie ihren Batteriespeicher und lagert Wärme in den Betonkern der Decken ein, um am nächsten Tag damit zu heizen.

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